Unsere Lernenden Fabrice Kern und Munira Baumann, beide im 4. Lehrjahr als «Veranstaltungsfachfrau/-mann EFZ», haben die Bereichsleitung Audio und Licht für den Event «Fight Night» übernommen. Die Gesamtprojektleitung sowie die Absprachen mit dem Kunden lagen bei Steffen Schmid, Technischer Leiter. Im Rahmen unserer 2-teiligen Interviewreihe «Lernende übernehmen Bereichsleitung» erhältst du spannende Einblicke aus Steffens Perspektive und von unseren Young Talents, welche Highlights und Herausforderungen sie erlebt haben.
Steffen: Durch die engen Budgetvorgaben habe ich mit dem Kunden nach einer Lösung gesucht, wie wir das Projekt umsetzen können. Für den Kunden war es ein toller Schritt, dass wir als Ausbildungsbetrieb unserer next Generation diese Möglichkeit bieten konnten. Er ging das Risiko ein, dass nicht alles von Anfang an perfekt läuft – aber zum Glück war das nicht der Fall. Natürlich haben wir unsere Lernenden nicht ohne Unterstützung ins Rennen geschickt. Unsere Fachplaner standen ihnen jederzeit zur Seite – sei es für Fragen oder um ihre Ideen zu spiegeln. Das Timing passte ebenfalls gut, Munira und Fabrice hatten ausreichend Zeit. Da sich die Schultage wöchentlich wiederholen, ist es oft eine Herausforderung, Lernende für ein längeres Projekt einzubinden.
Alle Lernenden haben an dem Event «Fight Night» mitgewirkt.
Für Habegger war es eine Premiere, dass Lernende die Bereichsleitung für ein Kundenprojekt übernommen haben. Das war wirklich einzigartig und markiert für uns als Ausbildungsbetrieb den nächsten Schritt, unsere angehenden Eventtechniker und Eventtechnikerinnen noch mehr aus ihrer Reserve zu locken. Alle unsere Lernenden, unabhängig vom Lehrjahr, haben enormes Potenzial und bringen eine grosse Leidenschaft für den Beruf mit.
Mein Ziel ist es, unsere Young Talents zu fördern und zu fordern, um ihnen eine solide Grundlage zu bieten. Natürlich bedeutet das auch einen Mehraufwand, aber es ist unsere Verantwortung, Wissen weiterzugeben und auszubilden – und diese Investition lohnt sich zu 100%.
Beiden eine Menge Erfahrung mit auf den Weg geben zu können und ihnen durch die Bereichsleitung die verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen, die ihnen offenstehen. Unsere jungen Talente tragen normalerweise nicht so viel Verantwortung, in diesem Projekt sind sie tief in unsere Systeme eingetaucht und mussten viele Details beim Planen berücksichtigen, von denen sie vorher nichts wussten. Ein besonderer Moment war, als Munira mir Druck machte und ausstehende Informationen eingefordert hat – da wusste ich: «Es läuft!» Beide haben das sehr souverän umgesetzt, kein Fehlmaterial.
Ich bin besonders stolz auf die beiden, wie toll sie ihre neue Position ausgeführt haben und wie ruhig sie am Produktionstag geblieben sind.
Das Projekt war natürlich auch mit einer gewissen Ungewissheit verbunden, da ich selbst noch nie ein Projekt mit angehenden Eventtechnikern in der Bereichsleitungen geführt habe. Das Lob kam am Ende aus allen Ecken: von unserer Partner-Venue, dem Hallenstadion Zürich, dem Kunden und auch intern – es war einfach ein mega Young Talents Projekt.
Für das nächste Lehrlingsprojekt würde ich die Phase vor der Umsetzung noch detaillierter planen, um klare Lernziele und Ablaufphasen festzulegen. Im schnelllebigen Live-Eventgeschäft gerät dies neben den vielen anderen Produktionen leicht in Vergessenheit. Die Lernenden müssen Verantwortung übernehmen und auch abgegeben können – in diesem Projekt musste ich selbst lernen, die Verantwortung an Fabrice und Munira abzugeben. Für mich war es ebenso eine neue Rolle, aber ich würde es jederzeit wieder tun.
Fabrice, Bereichsleitung Licht, und Munira, Bereichsleitung Audio, lassen hinter die Kulissen blicken und erzählen von ihren Highlights und Herausforderungen und was diese einmalige Chance für sie bedeutet hat.
Unser Team wird sich auch in Zukunft noch breiter aufstellen, da wir stets auf der Suche nach aussergewöhnlichen Persönlichkeiten für die Live-Kommunikation sind.
Alle zwei Jahre nimmt Habegger gemeinsam mit «Great Place to Work®» das eigene Arbeitsumfeld unter die Lupe. Mit dem Ziel, Optimierungspotenzial zu erkennen, um auch künftig ein Wunscharbeitgeber zu bleiben. Auch 2024 haben wir die Auszeichnug für ein optimales Arbeitsumfeld erhalten.
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